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Genossenschaft

Seit 1898 für gutes Wohnen in Köln

Die GWG zu Köln eG ist eine der ältesten Wohnungsgenossenschaften Deutschlands. Ihre Hauptaufgabe ist bis heute dieselbe: die gute und sichere Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder.

Eisenachstraße 42–44, Nippes – Baujahr 1905, Denkmal

Angenehm wohnen

„Angenehm wohnen“ bedeutet für unsere Mitglieder, dass sie beginnend mit dem Wohnungswunsch über kundenorientierte Objekt- und Wohnungsbewirtschaftung bis zur Rückgabe ihrer Wohnung durch gute Dienstleistungen bestmöglich betreut werden.

Durch kontinuierliche Bestandspflege und Bestandsoptimierung bietet die Genossenschaft eine angenehme Wohnqualität und gewährleistet eine langfristige Vermietbarkeit ihres Wohnungsbestandes sowie die Wettbewerbsfähigkeit im Kölner Wohnungsmarkt.

Somit verfolgt die Genossenschaft weiterhin die Strategie, durch gezielte und langfristige Maßnahmen das angenehme Wohnen auch für zukünftige Generationen zu sichern und bezahlbaren, gesunden Wohnraum mit einer zeitgerechten Wohnqualität heute und morgen zu gewährleisten.

Eckdaten

1.600
Wohn- und Gewerbeeinheiten
112.000 m²
Wohnfläche
290
Garagen und Stellplätze
2.800
Mitglieder
20.000
Geschäftsanteile
65 Mio. €
Bilanzsumme

Die GWG zu Köln eG wurde im Jahr 1898 gegründet. Damit ist sie eine der ältesten Wohnungsgenossenschaften in Deutschland und blickt auf über 125 Jahre Erfahrung in Wohnungsbau und Wohnungsverwaltung zurück. Heute bewirtschaften wir in Köln über 1.600 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit fast 112.000 m² Wohn- und über 1.500 m² Gewerbe- und Nutzfläche. Dazu kommen rund 290 Garagen und Stellplätze.

Unser Bestand befindet sich vor allem in den Stadtteilen Mauenheim, Nippes, Weidenpesch und im Agnesviertel (Neustadt-Nord). Darüber hinaus besitzen wir auch Objekte im rechtsrheinischen Bereich (Deutz und Kalk), in Lindenthal sowie im Innenstadtbereich (Innenstadt-Nord, Südstadt, Belgisches Viertel).

Ein weiteres Geschäftsfeld unserer Genossenschaft ist die Fremdverwaltung mit insgesamt 172 Wohneinheiten und 4 Gewerbeobjekten sowie 64 Garagen und zusätzlichen Stellplätzen.

Unsere mehr als 2.800 Mitglieder halten über 20.000 Anteile mit einem Geschäftsguthaben von annähernd 7 Mio. €. Unsere Bilanzsumme beläuft sich zurzeit auf rund 65 Mio. €. Grundlage aller Aktivitäten der GWG zu Köln eG ist eine sozialverantwortliche Geschäftspolitik. So dienen die erzielten Gewinne im Interesse der Mitglieder der kontinuierlichen und nachhaltigen Optimierung des Wohnungsbestands. Denn die Hauptaufgabe unserer Genossenschaft ist die gute und sichere Wohnungsversorgung der Mitglieder.

Nicht ohne Grund wohnen viele Familien schon seit mehreren Generationen in unserer Genossenschaft: Die GWG zu Köln bietet ihren Mieterinnen und Mietern jetzt und in Zukunft angenehmes und bezahlbares Wohnen.

Unsere Geschichte

  1. Ende des 19. Jahrhunderts

    Im ausgehenden 19. Jahrhundert herrschte in Köln eine große Wohnungsnot. Viele neue Fabriken entstanden und die Menschen aus dem Umland suchten Arbeit in der Stadt. Die Einwohnerzahl stieg innerhalb von nur 10 Jahren von 161.000 auf rund 320.000 an. Tausende Familien lebten in engen, feuchten und unhygienischen Wohnungen. Immer wieder kam es zum Ausbruch von Seuchen. In dieser Zeit setzte sich der Gedanke des genossenschaftlichen Wohnungsbaus durch. Ziel war der Bau von Eigenheimen für Menschen mit geringem Einkommen. 1892 entstand die erste gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft in Köln.

  2. 1895

    Im Restaurant „Zur Post“ an der Neusser Straße wurde die Köln-Nippeser Bau- und Spargenossenschaft gegründet. Sie hat wesentlich an der Gestaltung der Stadtteile Mauenheim und Weidenpesch mitgewirkt.

  3. 1898

    Am 15. Oktober 1898 – unserem Gründungstag – wurde der Beamten-Wohnungsverein zu Köln ins Leben gerufen. Im Laufe der folgenden vier Jahrzehnte errichtete der Verein zahlreiche Wohnungen im Kölner Stadtgebiet und legte dabei nicht nur großen Wert auf gut geschnittene Wohnungen, sondern auch auf architektonische Qualität.

  4. 1914

    Auch nach der Jahrhundertwende fehlten in Köln viele Wohnungen. Bis 1910 stieg die Einwohnerzahl auf 516.000 und nach dem Ersten Weltkrieg auf fast 634.000 an. 1914 wurde im Brauhaus zur Gaffel am Eigelstein die Gemeinnützige Beamten-Baugesellschaft Köln gegründet.

  5. 1941

    Die drei Genossenschaften wurden zur Fusion gezwungen, wobei der Beamten-Wohnungsverein zu Köln die beiden anderen aufnahm. Am 9. Mai 1941 wurde die neue Genossenschaft unter dem Namen Genossenschaftlicher Wohnungsverein in das Genossenschaftsregister eingetragen. Sie verfügte über 141 Mietshäuser mit 1.075 Wohnungen, von denen nach Kriegsende etwa die Hälfte zerstört und die übrigen mehr oder weniger stark beschädigt waren.

  6. 1950

    Die Genossenschaft wurde in Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft zu Köln eG umbenannt.

  7. 2007

    Im Rahmen des Wegfalls der Gemeinnützigkeit und der gesetzlichen Anpassungen wurde die Genossenschaft mit einer Satzungsänderung in Wohnungsbaugenossenschaft zu Köln eG (GWG zu Köln eG) umbenannt. Zusätzlich wurde der Name um den Leitsatz „angenehm wohnen“ ergänzt.

  8. 2023

    125 Jahre GWG zu Köln: Zum Jubiläum erscheint das Magazin „Was man mit Genossen schafft“.

Typisch Genossenschaft

Wohnungsgenossenschaften entstanden um die Mitte des 19. Jahrhunderts, in Zeiten großer Wohnungsnot und schlechter Wohnbedingungen, mit dem Ziel, Wohnraum für ihre Mitglieder in Form von eigenverantwortlicher und solidarischer Selbsthilfe zu schaffen.

Gutes, sicheres und bezahlbares Wohnen waren und sind auch heute noch die vorrangige Aufgabe einer Wohnungsgenossenschaft. Dies wird durch den Bau neuer Wohnungen und die Instandhaltung bestehender Wohnungen zur dauerhaften Nutzung ausschließlich durch die Mitglieder gewährleistet und gibt ihnen dadurch ein hohes Maß an Wohnsicherheit (Dauerwohnrecht).

Durch den Erwerb von Geschäftsanteilen beim Eintritt in die Genossenschaft werden die Mieter zu „Miteigentümern“. Das von den Mitgliedern zur Verfügung gestellte Kapital (Anteile) wird spekulationsfrei und nach strengen Kriterien verwaltet. Die Mitglieder profitieren von einer jährlich ausgeschütteten Dividende von maximal 4 %. Darüber hinaus haben die Mitglieder einer Wohnungsgenossenschaft einen Anspruch auf staatliche Förderung durch die Wohnungsbauprämie (5. Vermögensbildungsgesetz).

Diese Form der Wohnraumschaffung ist zeitlos und hat auch in der heutigen Zeit nichts von ihrer Bedeutung verloren.

Die GWG zu Köln eG ist Mitglied der Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland e. V., die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Bedeutung und die Vorteile des genossenschaftlichen Wohnens verstärkt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken.

Wir sind Mitglied in

Wohnungsbaugenossenschaften Deutschlandköln ag – Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen

Satzung & Berichte

Geschäftsbericht, Satzung und die aktuelle Zusammensetzung unserer Gremien als PDF.

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